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Die arme Seele beim Görtschacher Kreuz

Die arme Seele beim Görtschacher Kreuz
 
User krase von sondengaenger.at bringt mir von einer Tour folgende Geschichte mit
 
Unweit der Stelle, an der heute das prächtige, gemauerte „Ertl-Kreuz“ seht hüteten vor langer Zeit Kinder eine Herde Kühe.
Eines der älteren Mädchen sonderte sich oft ab und tat, als ob sie mit jemandem sprechen würde. Die anderen Kinder wunderten sich über das seltsame Verhalten des Mädchens. Eines Tages fragten sie neugierig: „ Mit wem redest du fortwährend?”
Das seltsame Mädchen antwortete: „ Ja seht ihr denn nicht?”
Die anderen blickten es verwundert an, denn es war weit und breit kein Mensch zu sehen.
Das seltsame Mädchen antwortete: „ Ja seht ihr denn nicht?”
Die Anderen blickten es verwundert an, denn es war weit und breit kein Mensch zu sehen.
Das Mädchen sprach mit einer armen Seele. Diese versprach ihr einen großen Schatz, der an dem Ort vergraben wäre, auf dem die Kinder sich befänden. Allerdings müsste das Mädchen eine Wallfahrt auf den heiligen Berg machen.
Das Mädchen verstand nicht recht und meinte: „ Wie soll ich diesen weiten Weg finden?“ Doch die arme Seele versprach sie zu begleiten.
Der Weg war sehr weit und beschwerlich aber eines Tages war das Mädchen wieder da.
Bald darauf fand es im nahen Wald eine ganze Truhe voller goldener Taler.
Auch der arme, benachbarte Bauer erfuhr bald von dem Reichtum des Mädchens und hielt um ihre Hand an.
Bald sollte die Hochzeit sein.
Am Hochzeitstag kleideten die Frauen aus der Nachbarschaft das Mädchen besonders prächtig und schmückten sie mit einem Blumenkranz auf dem Haar.
Das stille Mädchen sprach mit seltsam verklärter Stimme: „ Macht mich nur fein, heute an meinem Ehrentag. Wenn ein Jahr vergangen sein wird, werdet ihr mich wieder so prächtig kleiden. Nur dann wird es mein Totengewand sein!“
Die Frauen wurden still, brachten aber ihr Werk zu Ende. Die Hochzeit wurde gefeiert, und das Mädchen blieb schweigsam.
Bald waren die seltsamen Worte des Mädchens vergessen. Als ein Jahr verstrichen war, starb die junge Bäuerin. Sie wollte gerade die Kühe von der Weide heim treiben, auf welcher sie einst der armen Seele begegnet war.
Wie diese verlangt hatte, errichtete man dort ein schlichtes Holzkreuz, um für die armen Seelen ein Gebet zu sprechen.
Jedes Jahr im Mai gehen Menschen der Ortschaft Glödnitz zu diesem Holzkreuz um einen Rosenkranz zu beten.
Vielen Dank für diese tolle Geschichte, krase.
 
Bilder: krase
Geschichte: Gemeinde Görtschach
Deutscher Lektor: Rene T.
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